Frauen Union Kreisverband Rotenburg (Wümme)
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Frauen Union Kreisverband Rotenburg (Wümme)
Presse
09.06.2013, 11:32 Uhr | Übersicht | Drucken
Stabwechsel bei der Frauen Union
Zevenerin Katharina Merklein neue stellvertretende FU Landesvorsitzende





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Nach 10 Jahren als Vorsitzende und insgesamt 18 Vorstandsjahren gibt Dr. Eva Möllring den Vorsitz der Frauen Union Niedersachsen an Ute Krüger-Pöppelwiehe weiter.

„Ute Krüger-Pöppelwiehe ist ein Kommunikationstalent. Sie wird unsere Netzwerkarbeit erfolgreich fortsetzen und viele Frauen vor Ort politisch motivieren“, lobte Möllring ihre Nachfolgerin. Die 51jährige gelernte Sozialversicherungsfachangestellte lebt in Hannover und arbeitet dort für die Bundestagsabgeordnete Rita Pawelski. Als Vorsitzende des Bezirks Hannover hat sie bereits einen großen Wirkungskreis innerhalb der Frauen Union Niedersachsen.

Die Zevenerin Katharina Merklein wurde mit einem sehr guten Ergebnis zur stellvertretenden Landesvorsitzenden gewählt. Die Kreisvorsitzende der Frauen Union im Landkreis Rotenburg (Wümme) Michaela Holsten begrüßt die Wahl von Katharina Merklein. „Mit Katharina Merklein haben wir eine engagierte Kommunalpolitikerin, die u. a. auch unsere Interessen aus dem Kreis- und Bezirksverband sehr gut vertreten wird. Das Aufbauen und die Pflege dieser Netzwerke, ist für die politische Arbeit vor Ort immens wichtig“, so die Kreisvorsitzende.

Der CDU-Landesvorsitzende David McAllister erinnerte daran, wie die FU unter der Leitung von Dr. Eva Möllring kontinuierlich Themen besetzt und vorangebracht hat, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf der politischen Agenda standen. „Die Frauen Union Niedersachsen hat in dieser Zeit Impulse gesetzt und war Motor für viele positive Veränderungen im Interesse der Frauen“, erklärte Ute Krüger-Pöppelwiehe. 2008: Debatte über die Energiepreise, 2009: Ganztagsbetreuung an Grundschulen, 2012: Entwicklung der traditionellen und der neuen Medien. Vor allem setzt sich die Frauen Union seit 2004 für berufliche Chancen von Frauen ein und zwar sowohl für feste Quoten, als auch für Mentoring und eine Verbesserung der Kinderbetreuung.

 „Ein Höhepunkt war 2005 der Protest gegen den Auftritt von Michel Friedmann beim Kirchentag im Rahmen unseres Einsatzes gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution. Wir haben damals eine richtige Welle ausgelöst, so dass Friedmann schließlich verzichtet hat“, erinnerte sich Eva Möllring. 

„Die Frauen Union ist die Lobby für die Interessen der Frauen in der CDU und in der Politik“, so Ute Krüger-Pöppelwiehe, „ für die Anliegen der Frauen werde ich mich intensiv einsetzen. So lange Frauen weniger Rente als Männer bekommen und wegen der Kindererziehung und der Pflege von Angehörigen Nachteile im Berufsleben hinnehmen müssen, gibt es noch viel zu tun. Berufe, die den Menschen dienen, wie zum Beispiel Altenpflegerinnen und Erzieherinnen, müssen dieselbe finanzielle und gesellschaftliche Akzeptanz haben wie Industrieberufe.“

Der Landesdelegiertentag 2013 der Frauen Union Niedersachsen hat sich auf Initiative von Dr. Eva Möllring intensiv mit dem Stellenwert und der Anerkennung der Pflegeberufe beschäftigt. „Eva Möllring hat gesellschaftsrelevante Themen oft vor der aktuellen tagespolitischen Diskussion erkannt und sie vorangebracht. Das Thema „Pflege“ brennt uns heute schon unter den Nägeln und es wird die Gesellschaft in den nächsten Jahren noch viel mehr beschäftigen“, so Ute Krüger-Pöppelwiehe.

Anja Bombeck, Pflegeheimleiterin aus Rotenburg (Wümme), Claudia Schröder vom niedersächsischen Sozialministerium und Willi Zylajew, Bundestagsabgeordneter und Pflegeexperte der CDU-Bundestagsfraktion, diskutierten mit den Teilnehmerinnen.

„Wenn man jemanden schlecht bezahlt, missachtet man seine Leistung“, so der Bundestagsabgeordnete und Pflegeexperte der CDU-Bundestagsfraktion Willi Zylajew beim Landesdelegiertentag der Frauen Union Niedersachsen. Anja Bombeck bemängelte: „Die Zeitkontingente sind zu knapp. Für 24 Pflegebedürftige ist nur eine Pflegefachkraft vorgesehen.“ „Alltagskompetenzen müssen mit einer zielgerechten Förderung länger erhalten bleiben“, sagte Claudia Schröder.

Die Liste der Forderungen zur Verbesserung der Pflege ist lang. „Wir brauchen eine gesamtgesellschaftliche Offensive zum Thema Pflege“, forderte Zylajew. „Die Frauen Union Niedersachsen wird sich künftig intensiv mit der Thematik beschäftigen. Handlungsbedarf besteht noch in vielen Bereichen, so zum Beispiel Beratungsangebote für pflegende Angehörige, Personalschlüssel und Bezahlung bei den Pflegekräften oder ganz einfach der Stellenwert der Pflege im Gesundheitssystem und in der Gesellschaft“, so Ute Krüger-Pöppelwiehe.



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